28. Ostdeutsche Meisterschaften 2019 in Stralsund

Nein, in der Hängematte gefaulenzt haben wir in Stralsund nicht, die waren nur Beiwerk beim Rahmenprogramm. Wir waren vielmehr wieder fleißig; denn wir hatten den - jedenfalls für uns - recht weiten Weg an die Küste schließlich unternommen, um zu erfahren, wer denn in diesem Jahr die Schnellsten und Perfektesten unseres Verbandes sind.

Bevor es ernst wurde, trafen wir uns erst einmal am Freitagabend im Restaurant “Sundblick”, um uns in gemütlicher Runde darüber auszutauschen, was in der Zeit passiert ist, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben.

Die Wettbewerbe fanden in diesem Jahr im Berufsförderungswerk Stralsund statt, in dem wir dank der perfekten Vorbereitung durch unsere Verbandsvorsitzende, Regine Hofmann, beste Bedingungen vorfanden. Außerdem waren - wenigstens für die, die im Hotel “Rügenblick” Unterkunft gefunden hatten - die Wege kurz, was immer sehr angenehm ist.

So stand auch guten Leistungen nichts im Wege, und alle gaben ihr Bestes, um die Tasten richtig zu treffen, die Korrekturen schnell zu erledigen oder der Ansage möglichst lange zu folgen und das Gesagte dann wieder korrekt zu Papier zu bringen.

Nachdem das erledigt war, ging’s zu den Hängematten. Die befanden sich an Bord der “Gorch Fock I”, die im Stralsunder Hafen als Museumsschiff liegt. Bei einer Führung erfuhren wir viel Interessantes über das ehemalige Segelschulschiff, das als erstes von mehreren Nachbauten nicht mit dem 1958 ins Wasser gelassenen Schwesternschiff verwechselt werden sollte, das zurzeit durch horrende Renovierungkosten im Gespräch ist. Auch die Stralsunder Bark ist nicht im allerbesten Zustand, soll aber - wie uns versichert wurde - für weit weniger Geld wieder seetüchtig gemacht werden. Nachdem wir verinnerlicht hatten, warum es auf dem Wasser besser ist, von steuer- und backbord zu sprechen, ging’s wieder an Land und in Richtung Neuer Markt, wo wir uns in der “Brasserie” stärken und auf die Bekanntgabe der Ergebnisse warten konnten.

Unsere Vorsitzende spannte uns auch nicht zu lange auf die Folter und hatte viele gute Leistungen zu verkünden. Zum Beispiel war in diesem Jahr keine der stenografischen Arbeiten mit zu vielen Fehler aus der Wertung gefallen, was neben der Qualität der Texte sicher auch für unseren Trainingsfleiß spricht ;-) Unser Verein konnte seine im Vorjahr errungenen Pokale leider nicht wieder mit nach Hause nehmen, aber unzufrieden waren wir mit unserem Abschneiden nicht.

Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten und freuen uns darauf, im nächsten Jahr wieder an den Strelasund zu kommen, wo es dann gern ein paar Grad wärmer sein darf. Ein großer Dank geht an alle Organisatoren, allen voran Regina Hofmann, für die Ausrichtung des Wettbewerbs.

Die Ergebnisse kann man sicher bald auf der Seite unseres Verbandes nachlesen.