Trainingswochenende 2021

Als wir uns vor einem Jahr Anfang Oktober in Rittersgrün trafen, wussten wir noch nicht, dass zwei Wochen später die allumfassenden Corona-Maßnahmen auch das stenografische Vereinsleben wieder über Monate zum Erliegen bringen und Wettschreiben unmöglich machen würden.

/images/tr_001.png

So freuten wir uns aber nun umso mehr, dass wir uns gesund und munter im Landhotel wiedersehen konnten. Die Texte waren dieses Mal von der anspruchsvolleren Art, was die erreichten Silbenzahlen nicht in höchste Höhen schießen ließ, aber dem Spaß an der Sache keinen Abbruch tat, zum Beispiel auch dann, wenn solche schönen Neukreationen wie “weitwelt” beim Wiederlesen erfunden wurden.

/images/rg_2021_001.webp

Da das Wetter eher spätsommerlich war, stand dem nachmittäglichen Spaziergang am Sonnabend nichts im Wege. Er führte uns zum alten Bahnhof, wo uns ein ABV - die älteren Leser mit Ostbiografie werden die Abkürzung mühelos als Abschnittsbevollmächtigter auflösen - in DDR-Polizeiuniform freundlich, aber bestimmt aufhielt, weil dort in historischer Kulisse - sogar Schwester Agnes auf der Schwalbe fehlte nicht [die älteren …] - daran gedacht wurde, dass vor genau 50 Jahren die letzte Schmalspurbahn auf dampfende Fahrt ging.

Das erinnerte einige von uns daran, dass auch sie schon Jahrzehnte - genauere Ausführungen verbietet die Datenschutzgrundverordnung! - unserem schönen Hobby frönen. Die Jüngeren hörten erstaunt davon, wie schnell die Zeit vergeht, und waren so erst recht motiviert, diese bestmöglich zu nutzen und dann wieder den Diktaten zu folgen.

Am Sonntag starteten wir nach den morgendlichen Trainingsstunden wieder in alle Richtungen unseres schönen Landes, natürlich nicht, ohne zu versprechen, im nächsten Jahr wieder ins Erzgebirge zu kommen,