Was treibt uns nur jedes Jahr am letzten Sonnabend im August früh um vier oder - wenn man nicht aus der Oberlausitz kommt - um fünf aus dem Bett, um in kleine brandenburgische Luckenwalde zu fahren? Wer hier auf der Homepage unter den Stichwörtern nachschaut, erkennt, dass ich auf diese Frage nun schon zum 17. Mal eine Antwort gefunden habe.
Zum ersten ist es natürlich das Pelikanschreiben, das die Pelikane nun schon zum 34. Mal ausgerichtet haben und das wir auch schon in den Vor-WWW-Zeiten besucht haben, um nach den heißen Sommertagen wieder in Schwung zu kommen. Dafür hatten sich aus unserem Verein immerhin fünf Aktive und Martina als - für das Gelingen so eines Wettbewerbs immer benötigte - Helferin in die Anmeldelisten eingetragen. Kerstin und Lilly hatten sich dabei übrigens gegen das frühmorgendliche Weckerklingeln entschieden und waren schon am Freitag angereist.
Aber fast noch entscheidender für die Motivation ist das jedes Jahr mit viel Liebe gestaltete Rahmenprogramm. In diesem Jahr sind wir dafür an den Rand von Luckenwalde zur Mühle Steinmeyer gefahren. Unter Anleitung der wortgewaltigen und für ihre Kunst spürbar brennenden Müllermeisterin Karin - sie hatte früher bei der Luckenwalder Ehrenvorsitzenden Rita Steno gelernt! - wurden wir hier sofort an die Schüsseln und Backformen geschickt, um die vielen unterschiedlichen Mehle in köstliche Brote zu verwandeln
Auch Waffeln und Burger wurden gebacken, die Gesichter mit Mehlstaubglitter verschönt sowie Rezepte getauscht. Wir hatten dabei Mühe, noch ein Zeitfenster zu finden, um vom köstlichen Kuchen zu kosten und die Sieger und Platzierten zu verkünden.
Leider standen die Backzeiten nicht im Einklang mit den Abfahrtszeiten der Züge in Dresden, sodass wir schon ins Auto steigen mussten, bevor die neuen Brote aus dem Ofen kamen. Wir sind aber sicher, dass auch diese vorzüglich geschmeckt haben.
Unser Dank geht an die Organisatoren und die vielen Helfer!