Vereinsversammlung 2018

Vor den Fenstern des “Volkshauses Laubegast” trieben nach einer kalten Woche mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich Eisschollen auf der Elbe, als wir uns traditionsgemäß zum ersten Mal im Jahr trafen, um die alljährliche Vereinsversammlung abzuhalten. Aber drinnen war es gut geheizt und auch der heiße Kaffee wärmte wieder auf, sodass der planmäßige Ablauf der Veranstaltung nicht gefährdet war.

Unter der bewährten Leitung des Stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Gehmert wurden so alle Tagesordnungpunkte abgearbeitet. Unsere Vorsitzende Margret Hennig konnte im Rechenschaftsbericht wieder auf viele Aktivitäten unseres Vereins im Vorjahr zurückblicken. Unsere Kassenführerin Regina Scharf vermeldete ein Minus in der Jahresbilanz, das auch der Zinsertrag von beachtlichen 0,38 Euro für unser gut angelegtes Festgeld nicht ausmerzen konnte. Aber noch befinden wir uns insgesamt im deutlichen Plus, sodass keiner einen Grund für eine Beitragserhöhung sah.

In der Diskussion ging es diesmal um das schlechte Verhältnis von Aufwand und Nutzung des Angebots der Stenoübungsgemeinschaft. Aber es wurde erst einmal für Weiterführung plädiert, um dem Häuflein der Aufrechten diese Trainingsmöglichkeit nicht zu nehmen.

Nach der einstimmigen Wiederwahl des Vorstandes wurde der Arbeitplan diskutiert. Als Reiseziel für den Vereinsausflug fand das Zittauer Gebirge allgemeine Zustimmung. Ob wir in diesem Jahr den Kulturpalast besichtigen oder uns von Herrn Pötzsch wieder in ein paar Geheimnisse unserer Heimatstadt einweihen lassen, steht erst dann fest, wenn unsere Vorsitzende die entsprechenden Angebote mit den möglichen Terminen in Einklang gebracht hat. Die anderen geplanten Unternehmungen sind unter Termine vermerkt.

Das nächste Großereignis steht unmittelbar vor der Tür, denn schon in zwei Wochen wird unser Verein Gastgeber für die Ostdeutschen Meisterschaften in Görlitz sein. Wir sind sicher, dass das ein gelungener Wettbewerb wird und sich alle Wettschreiber in der östlichsten Stadt Deutschlands wohlfühlen werden.

Und vielleicht werden dann dort auf der Neiße keine Eisschollen mehr zu sehen sein, sondern die ersten Leute an den Tischen vor den Straßencafés ihr Gesicht in die wärmende Frühlingssonne halten.