Am 25. Juni hatten wir es bei unserem Vereinsausflug mit einem Verrückten und mit Vögeln zu tun und standen vor verschlossenen Türen.
Ja, ich glaube wirklich, dass man verrückt sein muss, um sich eines heruntergekommenen Schlosses mit kaputtem Dach und auf wässrigem Boden Boden stehend anzunehmen, um all sein Geld aufs Spiel zu setzen, immer neue Schreckenserlebnisse beim Freilegen verfaulter Balken, zerbröselnder Steine und ähnlichem zu überstehen, seine Familie und Freunde über Jahre zu “Frondiensten” zum Wiederaufbau einzusetzen, all das in fremdem Gebiet, anfangs eher argwöhnisch beäugt als willkommen. Aber wenn schon verrückt, dann auf so eine sympathische und mitreißende Art, wie es bei Herrn Fuchs der Fall ist, der uns als Schlossherr von Schloss Milkel mit berechtigtem Stolz verbunden mit vielen Geschichten das Kleinod zeigte, dass er - aus Unterfranken kommend - auf oberlausitzer Boden wiederbelebt und in ungezählten Stunden mit hunderten verschiedenen Baumaßnahmen zu neuer Schönheit hat entstehen lassen.
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