1990 änderte sich vieles hierzulande. Das galt auch für das “schreibtechnische” Leben, das von der staatlichen Lenkung befreit wurde, aber auch die staatliche Förderung verlor. So geschah es, dass in vielen Städten die Kreisverbände der Gesellschaft für Stenografie und Maschinenschreiben sang- und klanglos ihre Arbeit einstellten, was auf diesem Gebiet zu einem großen Aderlass führte. In Dresden, das durch unseren Namenspatron die Keimzelle des stenografischen Lebens in Mitteldeutschland war, konnten wir das aber verhindern. Am 28. September 1990 gründeten wir unseren Verein, der seitdem - wie man auch auf dieser Homepage nachlesen kann - mit vielen interessanten Veranstaltungen und Wettbewerbsteilnahmen zeigt, dass unsere schönen und nützlichen Künste weiter ihre Berechtigung haben und natürlich auch Spaß machen. So konnten wir - nun nähert sich die Einleitung ihrem Ende - am 26. September unseren Ausflug in das Zeichen des 25. Jahrestages der Vereinsgründung stellen. Verpflichtungserklärungen in alter Tradition hatten wir aus diesem Anlass zwar keine abgegeben, aber gefeiert werden sollte schon.
[Lies mehr]Pelikanschreiben 2015
Der letzte Sonnabend im August ist schon seit Jahren für das Pelikanschreiben des Luckenwalder Stenografenvereins reserviert. Wir setzen uns regelmäßig ins Auto, um die Schar der Teilnehmer etwas zu vergrößern. Dieses Mal waren wir zu sechst angereist.
Wie immer gab es einen straffen Zeitplan, damit alle pünktlich zum Rahmenprogramm antreten können - und wie immer trifft es ein paar Leute, die nicht daran teilnehmen können, weil sie dafür sorgen, dass auch alles gewertet ist und die Urkunden ausgedruckt und unterschrieben sind, wofür ihnen unser Dank gilt.
[Lies mehr]statt Stadtrundgang gab's hitzefrei
Am 4. Juli gab’s hitzefrei, allerdings löste das nicht unbedingt Freude aus. An diesem Tag sollte nämlich unser Nachmittagsspaziergang durch die Friedrichstadt stattfinden, den wir dann jedoch auf Grund der tropischen Temperaturen schweren Herzens absagen mussten.
Aber Herr Pötzsch zeigte Verständnis für die Sorgen der älteren Mitglieder und will die Führung nun dankenswerterweise am 31. Oktober durchführen. Hoffentlich hagelt, blitzt oder schneit es dann nicht.
23. Vereinsmeisterschaften 2015
Unsere 23. Vereinsmeisterschaften führten wir in diesem Jahr schon am 13. Juni durch. Zu dem vorgezogenen Termin konnten leider einige – sonst – Dauergäste nicht kommen. Wir begrüßten außer unseren Vereinsmitgliedern Gäste aus Berlin und Stuttgart.
Wie immer zogen wir den Wettbewerb am Vormittag in der Zeignerschule konzentriert durch. Die Ergebnisse werden aber erst zum Vereinsausflug verraten. Den fleißigen Helferinnen und Textgestaltern gilt an dieser Stelle unser herzlicher Dank.
Die Ergebnisse stehen hier.
[Lies mehr]Deutsche Meisterschaften 2015 in Haltern
Zu Himmelfahrt finden in jedem Jahr die Deutschen Meisterschaften statt. In diesem Jahr war Haltern am See der Austragungsort. Da es von Dresden doch etwas weiter entfernt war, habe ich mich als Einziger von unserem Verein auf den Weg gemacht.
Es waren sonnige Tage in dem kleinen Städtchen, der Stenotext war gut schreibbar, auch wenn ich doch wieder ein paar Zeichen beim Rückübertragen falsch gedeutet haben muss, sodass zwei Minuten davon nicht in die Wertung kamen. Aber damit kann ich leben. Auf der Ergebnisliste stand ich an erwarteter Stelle.
[Lies mehr]24. Ostdeutsche Meisterschaften 2015
Wer war schon einmal in Königs Wusterhausen? Wahrscheinlich sehr wenige. Uns ging es auch so. Aber in diesem Jahr boten die 24. Ostdeutschen Verbandsmeisterschaften am 28. März den richtigen Anlass, diese Lücke auf der persönlichen Landkarte zu schließen.
Wir reisten am Vorabend an und trafen uns mit den anderen Schreiberlingen zur gemütlichen Runde auf etwas wackligen Stühlen im “Jagdschloss 1896”.
Für die Wettschreiben bot das Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald perfekte Bedingungen. Nach der Eröffnung und diversen Presseinterviews konnten wir starten und versuchen, so schnell und perfekt wie möglich die Texte zu Papier zu bringen, was - wie immer - mehr oder weniger gut gelang.
[Lies mehr]Vereinsversammlung 2015
Womit beginnt unser Jahr immer? - Natürlich mit der Vereinsversammlung.
Neben dem Jahresbericht der Vorsitzenden mit der Bestandsaufnahme unserer vielen Aktivitäten, dem Finanzbericht, der eine Bilanz mit leichtem Minus verzeichnete, der Entlastung und Wiederwahl des Vorstandes war es wie jedes Mal ein Ausblick aufs kommende Jahr, in dem wir das 25-jährige Jubiläum unseres Vereins feiern können.
Bevor wir das am 26. September machen werden, führt uns unser Ausflug nach Lauenstein. Auch die sonstigen Aktivitäten wurden abgestimmt und lassen uns optimistisch vorausblicken.
[Lies mehr]Weihnachtsfeier 2014
Zu guter Letzt steht im stenografischen Jahreslauf immer die Weihnachtsfeier. In diesem Jahr trafen wir uns am Vorabend des Nikolaustages wieder in der Alten Schankwirtschaft „Zum Schießhaus“.
Nach der langen Odysee durch die Amtsstuben konnten wir nun endlich die neue Satzung in den Händen halten. Schon erstaunlich, wie lange so ein scheinbar einfacher Vorgang dauern kann.
Wie immer wurden die Sieger und Platzierten der letzten Vereinsmeisterschaften verkündet, wobei wenig Überraschendes in der Ergebnisliste stand. Das Essen hat wieder geschmeckt und auch sonst war’s wieder eine gemütliche Runde. Wir haben ein bisschen zurückgeschaut und auch nach vorn, denn im nächsten Jahr können wir den 25. Jahrestag unserer Vereinsgründung feiern.
[Lies mehr]Fehlstelle
Da fehlt doch etwas!
Wenn in der Übertragung weniger als im Ausgangstext steht, dann liegt es meist daran, dass der Stenograf nicht so ganz konzentriert bei der Sache war. Was aber, wenn das Fehlende gar nicht angesagt wurde? - Nun, im Allgemeinen ist das kein Beinbruch. Aber wenn die Vorlage die Sächsische Verfassung ist und ein Satzteil aus dem Amtseid aus Artikel 61 fehlt, mit dem der Ministerpräsident dem Freistaat für die 6. Legislaturperiode seinen ganzen Einsatz gelobte, dann ist guter Rat teuer. Genau das war aber am Mittwoch, dem 12.November, in der 2. Sitzung passiert.
[Lies mehr]Bundespokalschreiben 2014 in Regensburg
Wer unsere Startseite liest, wird erkennen, dass wir vor 17 Jahren den 150. Jahrestag des ersten Dresdner Stenografenvereins hätten feiern können. Das haben wir - wenn ich mich recht erinnere - versäumt. Die Regensburger haben das besser gemacht und aus Anlass ihres 150. Jubiläums die Wettschreiber aus ganz Deutschland zum 26. Bundespokalschreiben in ihre schöne Stadt eingeladen.
Die Anreise war teilweise mit Hindernissen verbunden, weil die Lokführer an dem Wochenende wieder fast alle Züge stehen ließen. Margret und mich hat das zum Glück nicht betroffen, da wir uns schon langfristig für den Fernbus entschieden hatten. Dafür musste Moni ins Auto unserer Verbandsvorsitzenden steigen, weil sie sonst nicht angekommen wäre. Damit hatten wir wenigstens den Transport geklärt. Leider war das noch nicht alles an Problemen, die es zu bewältigen galt. Denn eigentlich wollten wir ursprünglich zu fünft eine schlagkräftige Stenomannschaft bilden. Doch Krankheit und andere Umstände hat zwei von uns davon abgehalten, den Stift in die Hand zu nehmen. Das war für uns natürlich alles andere als komfortabel. Die Texte beim BPS sind mitunter recht schwierig und durchfallen durfte keiner mehr, wenn wir in die Mannschaftswertung kommen wollten. So haben Moni und ich entschieden, auf Nummer sicher zu gehen und in der Praktikerklasse zu starten. Im Nachhinein hätten wir das vielleicht nicht tun müssen, weil der Text dann doch gut zu schreiben war. Aber wer weiß das vorher?
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